Ausrottung folgt vor dem Verständnis
Es lebe die Vielfalt! Obwohl die Schwarznasen-Impala-Antilope schon bereits im 19. Jahrhundert als Unterart in Angola und dem nördlichen Namibia entdeckt wurde, war sie in den 60er Jahren fast ausgerottet und galt seither als stark gefährdet. Ein staatlich initiiertes Schutzprogramm bemühte sich damals intensiv um den Erhalt dieser Unterart, durch gesicherte, isolierte Lebensräume (Etosha) und durch strikte Vermeidung der Hybridisierung mit der weit verbreiteten Schwarzfersen-Antilope.
Letztere, wesentlich anpassungsfreudigere Art, verbreitete sich durch die kommerzielle Wildfarmerei mit großer Beliebtheit im südlichen Afrika. Das Schutzprogramm in Namibia war letztlich aber so erfolgreich im Wiederaufbau der Population, dass fortpflanzungsfähige Herden in private Schutzgebiete veräußert werden konnten. Aufgrund ihrer speziellen Lebensraumbedürfnisse bleiben sie aber sehr selten und gefährdet.
Das Erongo-Gebirge ist ein ideales Habitat für das „Black-faced Impala“ und konnte einen wertvollen Beitrag leisten zur Arterhaltung. Spenden verhalfen zur erfolgreichen Ansiedlung dieser endemischen Art, haben Sie schon einmal welche bewundert?
